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Eröffnung der Ausstellung und Kunstpreisverleihung im Museum Kitzbühel, 02.12., 19.00 Uhr
Die Wahlkitzbühelerin Hilde Goldschmidt und ihr künstlerischer Austausch mit ihrem langjährigen Lebensgefährten Friedrich Karl Gotsch sind Thema der Ausstellung „Hilde Goldschmidt & Friedrich Karl Gotsch. Eine Beziehung“, die am Freitag 2. Dezember um 18 Uhr im Museum Kitzbühel eröffnet wird.
Die Ausstellung zeigt anhand von Schlüsselwerken der beiden Künstler die gemeinsame Zeit als Künstlerpaar. Im Mittelpunkt stehen ihre in den 1920er Jahren nach New York, Paris, Südfrankreich und Capri unternommenen Reisen, die für die künstlerische Entwicklung sowohl von Goldschmidt als auch von Gotsch wesentlich waren.
Mit dem Beginn des Naziregimes kam es 1933 zur Trennung des Paares. Gotsch ging nach Berlin und wurde 1939 zur Wehrmacht einberufen. Goldschmidt ließ sich in Kitzbühel nieder und floh 1939 als Halbjüdin den Verfolgungen der Nationalsozialisten ausgesetzt zu ihrem Bruder nach London. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg - Goldschmidt kehrt 1950 nach Kitzbühel zurück - widmet sich die Ausstellung insofern, als dass sie kursorisch aufzeigt, wie sich das künstlerische Werk von Hilde Goldschmidt und Friedrich Karl Gotsch individuell weiterentwickelt hat.
Die Eröffnung der Ausstellung ist zugleich Anlass für die Verleihung des mit € 10.000,-- dotierten Prof.-Hilde Goldschmidt-Preises an Annja Krautgasser. Die prämierten Werke Krautgassers sind zeitgleich mit der Ausstellung bis zum 19. Februar 2012 im Museum zu sehen.