| Fakten: 3 Tage mit 3 Übernachtungen | |||
| Tage | Höhenmeter bergauf | Höhenmeter bergab | Übernachtung |
| 1. Tag | + 1.500 | - 1.200 | Labalm (1.264 m) |
| 2. Tag | + 800 | - 1.200 | Steinberghaus (1.109 m) |
| 3. Tag | + 1.100 | - 1.150 bis Kelchsau (800 m) | in Hopfgarten im Gasthof Tirolerhof*** |
| Variante Tag 3 Fortsetzung über weitere 14, 7 km | - 1.320 (Abstieg vom Lodron über den Glantersberg) | " - " | |
| Höhenmeter insgesamt: + 2.400 hm / - 3.550 hm | |||
| erster Tag |
| Die Anfahrt zu dieser Kitzbüheler Alpen-Durchquerung erfolgt über Kirchberg i.T. und Aschau bis zum großen Parkplatz am Ende des Spertentales. Wer spät anreist, kann die erste Nacht in der Oberlandhütte übernachten. Diese Alpenvereinshütte verwendet übrigens im Rahmen der Aktion „So schmecken die Berge“ überwiegend regionale landwirtschaftliche Produkte. Erstes Ziel sind die 550 Meter höher gelegenen Spießnägel. Entlang des wunderschönen Rückens geht es bis zum Schöntaljoch und weiter auf den 2.366 Meter hohen Großen Rettenstein. Im oberen Bereich ist hier Trittsicherheit gefragt. Der Rettenstein bietet dank seiner Alleinstellung einen fantastischen Rundblick: Die ewig schneebedeckten Spitzen der Hohen Tauern, das Kitzbüheler Horn und der Wilden Kaiser wetteifern um die Gunst des Betrachters. Der Abstieg erfolgt über das lärchengesäumte Schöntal bis zur Labalm. Harald Klingsbigl verwöhnt seine Gäste mit Hausmannskost auf höchstem Niveau, besonders beliebt sind sein Spezial-Bauernbratl und der Knödelteller. |
| zweiter Tag |
| Von der Labalm führt der Weg auf das Gerstinger Joch. Über die Hintenkarscharte und die Scheibenschlagalm steigt man bis zum Gasthaus Steinberg ab, wo man als Erfrischung unbedingt Michael Grafls Kräuterparfait probieren sollte. Am Abend locken unter anderem das zarte Gamsschnitzel mit Zwetschgensauce oder der rosa Hirschrücken auf Rosmarinjus. |
| dritter Tag |
| Der Weg führt weiter Richtung Westen zur Leitneralm bis zum 1.925 Meter hohen Lodron. Von hier hat man wieder einen wunderschönen Blick auf Großglockner und Co. Der Abstieg erfolgt über die Lodronalm bis zur Ortsmitte von Kelchsau. Von dort gelangt man per Bus nach Hopfgarten (ca. 15 min Fahrt, Mo-Fr 12.45 Uhr, 16.25 Uhr und 17.25 Uhr, Sa+So 17.25 Uhr) zum Gasthof Tirolerhof***, einem Mitgliedsbetrieb der Brixentaler Kochart. Mit einem ausgedehnten Spitzenmenü und einer Übernachtung im gemütlichen Familienbetrieb mit den musikalischen Wirtsleuten sollte man sich selbst für die Anstrengungen der letzten drei Tage belohnen. Zum Ausgangspunkt nach Kirchberg gelangt man am Besten wieder per Taxi, die Fahrzeit beträgt etwa 20 Minuten. Wer allerdings nach dem Aufstieg auf den Lodron noch genügend Kraftreserven hat, kann den Abstieg auch direkt nach Hopfgarten über den Glantersberg (Lodronalm – Hintere Ölbankalm – Vordere Ölbankalm) wählen. Die Gehzeit vom Lodron nach Hopfgarten beträgt ca. 3 ¾ Stunden (1.320 hm - 14,7 km). Busverbindung von Kelchsau nach Hopfgarten: Postbus: Montag-Freitag 12:45 h und 16:25 h Salventaxi (kostenlos): Montag-Sonntag 17:25 h |
| vierter Tag |
| Wer noch nicht genug hat kann am nächsten Tag die Tour Richtung Schwaigberghorn und Wildkarspitze fortsetzen und bis zum Gasthof Moderstock wandern. |