Ausgangspunkt: Hahnenkammbahn
Streckenlänge: 1 Stunde
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wegbeschreibung:
Mit der Gestaltung des Kreuzweges ist es dem Kunstschmied und Bildhauer Heinz Sohler gelungen, eine Symbiose aus einfacher und gleichzeitig symbolischer Darstellung zu schaffen. Seine Eisen gestalteten Figuren lassen den Betrachter durch ihre formale Offenheit viel Raum zur Interpretation. Die durch einen Eisenrahmen gehaltenen Szenen des Leidensweges Christi vermischen sich mit dem Hintergrund, der als Kulisse den Wald in all seiner Vergänglichkeit zeigt.
Mit wenigen, ja man müsste sagen mit dem Minimalen gibt er den Figuren einen Lebendigkeit, die auf dem wachen Betrachter eine sinnliche Wirkung erzeugt. Die Kunst des Weglassens ist dem Bildhauer auf erstaunlicher Art gelungen. Das genaue Ausrichten seiner Standbilder zeigt, dass sich der Künstler nicht nur mit der Schaffung seiner Werke begnügt, sondern mit der Einbeziehung der Landschaft ein Gesamtwerk zeigen will. Hier hat die stille Zurückhaltung eine enorme Darstellungskraft!
Die Einsiedeleikapelle "Zur Maria Heimsuchung" wurde 1735 von Franz Stitz gestiftet. Im Jahre 1776 hat man für die Kapelle das erste mal ein Kreuzweg eingesetzt. 1920 und 1935 fällt die Kapelle einem schweren Brand zum Opfer. Zwischen 1990 - 1995 wurde die Einsiedeleikapelle renoviert und ein Bildnis "Maria Heimsuchung" dort angebracht.
Beschreibung:
Hahnenkammbahn - Richtung Hahnenkammstrasse - Bergwerksweg - Ende der Siedlung - Richtung Steinbruchweg - Beginn des Kreuzweges